EKZ meldet erfolgreiches Geschäftsjahr
In einem herausforderungsreichen Geschäftsjahr 2024/25 habe die EKZ ein gutes Resultat erzielt, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Die Versorgungssicherheit sei auf einem hohen Niveau.
In einem herausforderungsreichen Geschäftsjahr 2024/25 habe die EKZ ein gutes Resultat erzielt, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Die Versorgungssicherheit sei auf einem hohen Niveau.
Mit 186,3 Millionen Franken liegt der Unternehmensgewinn deutlich über dem Vorjahr. Das operative Ergebnis fällt mit 18,8 Millionen Franken wie erwartet tiefer aus als im Vorjahr.
Um die Verfügbarkeit des EKZ-Netzes und damit die Versorgungssicherheit auf dem gewohnt hohen Niveau von 99,997 Prozent zu halten, investiert EKZ wöchentlich rund zwei Millionen in die Netzinfrastruktur.
EKZ hat ein starkes Ergebnis erzielt. Mit 186,3 Millionen Franken liegt der Gewinn deutlich über dem Vorjahr (149,1 Millionen Franken). Getragen wird das gute Ergebnis in erster Linie durch die strategisch wichtigen Beteiligungen an Axpo und Repower. Der erfreuliche Gewinn zahlt sich für den Kanton und die Gemeinden aus: Sie profitieren von einer Ausschüttung von 46,6 Millionen Franken – rund neun Millionen mehr als im Vorjahr.
Das operative Ergebnis (EBIT) beläuft sich auf 18,8 Millionen Franken und liegt damit wie erwartet unter dem Ergebnis des Vorjahres. Hauptsächlich belastet wurde der EBIT durch den wetterbedingten Rückgang der erneuerbaren Stromproduktion im Ausland (Solar und Wind). So lagen die Windstunden in Deutschland und Frankreich im Berichtsjahr 20 bis 30 Prozent unter der langjährigen Norm. Gleichzeitig belasteten angespannte Marktbedingungen und eine gedämpfte Nachfrage in den Bereichen Solar und E-Mobilität das Ergebnis.
Im Berichtsjahr hat EKZ den Ausbau erneuerbarer Energien im Inland weiter vorangetrieben. Zu den wichtigsten Projekterfolgen zählen die Teilinbetriebnahme von Madrisa Solar zusammen mit Repower und der Gemeinde Klosters – als erste alpine Freiflächen-Solaranlage der Schweiz – sowie der Baustart für die grösste Solaranlage im Kanton Zürich auf den Dächern des Logistikareals Embraport in Embrach. Im Rahmen der Kooperation «Zürich Wind» wurden zudem passende Standorte für Windmessungen gesichert. Die Messungen starten im ersten Quartal 2026 und legen den Grundstein für Windenergieprojekte im Kanton Zürich.
Weiter wurden im Berichtsjahr 4'886 neue private Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 100,5 MW ans EKZ-Netz angeschlossen (Vorjahr: 3'839 Anlagen mit 77,6 MW) sowie rund 17'500 Tiefgaragenparkplätze mit dem EKZ-Lademanagement für E-Mobilität ausgestattet.
EKZ testet zahlreiche innovative Ansätze für aktuelle und zukünftige Herausforderungen, um das Energiesystem effizienter, flexibler und kundenorientierter zu gestalten. Dazu zählten im Berichtsjahr die Einführung des dynamischen Netznutzungs- und Energietarifs, den EKZ ab 2026 als erster Schweizer Energiedienstleister als Wahltarif anbietet, sowie die Durchführung verschiedener Pilotprojekte für flexible Netzlastmodelle. Mittels dieser wurde getestet, wie sich Stromverbrauch und -erzeugung besser aufeinander abstimmen lassen. Auch im Bereich Fernwärme war EKZ im Berichtsjahr tätig und startete in Berlingen mit dem Bau eines neuen Fernwärmenetzes. Dieses soll ab Ende 2026 bis zu 40 Prozent der Haushalte in der Thurgauer Gemeinde mit umweltfreundlicher Wärme aus dem Bodensee versorgen.
Die vollständigen Kennzahlen des Geschäftsjahres 2024/25: www.ekz.ch/gb.