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Unternehmen

ewz stemmt Investitionen aus eigener Kraft

Die Stadtzürcher ewz hat im Geschäftsjahr 2025 ein Jahresergebnis von 303 Millionen Franken erwirtschaftet, davon werden 80 Millionen Franken als Gewinn an die Zürcher Stadtkasse überwiesen.

Das gute Ergebnis ist zurückzuführen auf den Energieverkauf im freien Markt, auf einen Gewinn bei der Vermarktung der Windproduktion im Ausland und auf den gezielten Einsatz der Mittel. Die ERZ-Fernwärme konnte ebenfalls erfolgreich integriert werden.

Das Geschäftsergebnis ermöglicht ewz, zusammen mit den bisher erwirtschafteten Mitteln, die in den kommenden Jahren notwendigen Investitionen mit eigenen Mitteln zu tätigen. Der Umsatz beträgt 1'443 Millionen Franken, die Bilanzsumme steigt, auch wegen der Integration der ERZ-Fernwärme, auf 3'386 Millionen Franken. Die Investitionen 2025 in die Versorgungssicherheit (Netze, Kraftwerke und Beteiligungen) belaufen sich auf 244 Millionen Franken und liegen rund 48 Millionen Franken über dem Vorjahr.

Zuschuss für Stadtkasse

Der Umsatz 2025 von ewz bleibt mit 1'443 Millionen Franken auf einem hohen Niveau (+11 Millionen Franken über dem Vorjahreswert). Der Betriebsaufwand steigt wegen der Integration der ERZ-Fernwärme und der zusätzlichen Energiebeschaffung auf 1'022 Millionen Franken (+64 Millionen Franken). Das Jahresergebnis von 303 Millionen Franken freut ewz-Direktor Benedikt Loepfe: «Dieses gute Ergebnis ist vor allem zurückzuführen auf den Energieverkauf im freien Markt, auf einen Gewinn bei der Vermarktung der Windproduktion im Ausland und auf den gezielten Einsatz der Mittel.»

Die Zürcher Stadtkasse erhält wie in den Vorjahren 80 Millionen Franken. Zudem profitieren die Stadtzürcher und die Bündner Bevölkerung von sehr attraktiven Stromtarifen, da sie die Produktionskosten des ewz-Kraftwerkparks bezahlen und nicht den volatilen Marktschwankungen ausgesetzt sind.

Tiefere Stromproduktion

Wegen der geringeren Niederschlagsmengen im Jahr 2025 wurde in den eigenen und Partnerwerken gegenüber dem Vorjahr 811 Gigawattstunden (GWh) weniger Strom mit Wasserkraft (-28%) produziert. Der Ausfall des Kernkraftwerks Gösgen mindert die Stromproduktion um weitere 684 GWh (-57%). Da ewz seine Produktionskapazitäten langfristig und konservativ bewirtschaftet, konnten über den ewz-eigenen Energiehandel die ausgefallenen Mengen beschafft oder die Bewirtschaftung der eigenen Kraftwerke angepasst werden. Dadurch konnte die Minderproduktion und der Ausfall des KKW Gösgen, an dem ewz mit 15% beteiligt ist, finanziell aufgefangen werden. Die Gesamtproduktion inklusive Beteiligungen liegt bei 4'669 GWh (6'144 GWh).

Zubau von Photovoltaik-Anlagen

ewz besitzt schweizweit 251 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 29'956 Kilowatt Peak (kWp), einem Plus von 2'585 kWp, die im Jahr 2025 22,9 GWh (+5,1 GWh) Solarstrom produzierten. Auf städtischen Liegenschaften erzeugten 197 Anlagen mit einer Leistung von rund 16'300 kWp (+2'400 kWp) im Jahr 2025 insgesamt 12,4 GWh Solarstrom. In der Stadt Zürich sind Ende des Geschäftsjahrs gesamthaft 2'865 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 99'600 kWp (+23'600 kWp) am Stromnetz angeschlossen, welche rund 79 GWh produzieren.

Weitere Informationen im Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025 unter www.ewz.ch/gnb.