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KKW Gösgen aus der Luft
©kkw gösgen
Stromproduktion

KKW Gösgen soll am 21. März Betrieb wieder aufnehmen

Im KKW Gösgen sind neue gedämpfte Rückschlagventile im Speisewasser-Rohrleitungssystem eingebaut worden. Wie die Betreiberin mitteilt, soll das AKW am 21. März wieder ans Netz gehen.

Die technische Modernisierung hat laut der AKW-Betreiberin die Sicherheit weiter erhöht.

Die Erstellung letzter Sicherheitsnachweise und deren Prüfung benötigt noch Zeit. Deshalb verschiebt sich die Wiederinbetriebnahme um drei Wochen und ist neu für den 21. März 2026 geplant. Die Wiederaufnahme der Stromproduktion erfolgt nach der Prüfung und Freigabe durch das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi).

Durch den Einbau der gedämpften Rückschlagventile werden gemäss Mitteilung die «unter sehr konservativen Annahmen berechneten Kräfte auf das Rohrleitungssystem weiter reduziert».

Modernisierung des Speisewassersystems

Im Rahmen einer geplanten technischen Modernisierung hatte das KKG mögliche Überlastungen im Speisewasser-Rohrleitungssystem entdeckt, die bei einem Rohrbruch im nicht-nuklearen Bereich der Anlage auftreten könnten. Das KKG meldete diesen Befund im März 2025 unverzüglich dem Ensi.

Im Nachgang zur planmässigen Jahresrevision wurde entschieden, die gewünschten Sicherheitsmargen durch die Umsetzung des bereits gestarteten Projekts zum Austausch der Rückschlagklappen im Speisewassersystem zu realisieren. Die Stromproduktion des KKG wurde nach Abschluss der Jahresrevision im Juni 2025 nicht wieder aufgenommen, und die Anlage wurde in einen sicheren, abgestellten Zustand überführt.