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KI-Visualisierung einer Solarautobahn.
©KI
Stromproduktion

Solare Autobahnen lassen auf sich warten

Die Idee war gut: Autobahnabschnitte mit Solarpanels auszustatten. Doch die Umsetzung lässt weiter auf sich warten.

Die Frist zur Umsetzung läuft bald ab. Wie die NZZ schreibt, sucht man bis heute Solarpanels vergebens.

Bis zu 140 Gigawattstunden pro Jahr auf Schweizer Autobahnen – das war das Ziel. Solarpanels an Lärmschutzwänden oder auf Raststätten hätten einen solchen Ertrag bringen sollen. Doch daraus ist bis heute nichts geworden, schreibt die NZZ.

So habe Energie 360° ihre Projekte eingestellt. Das Unternehmen hatte 75 Standorte in mehreren Kantonen im Auge. Daraus wird nun nichts.

Andere Solarfirmen, die sich an der Autobahn-Solaroffensive beteiligen wollten, räumten gegenüber der NZZ ein, die Installation sei komplexer als gedacht. Übersetzt bedeutet das wohl: Die Wirtschaftlichkeit ist angesichts gesunkener Strompreise nicht mehr gegeben.

Nun fordern Unternehmen und Berater via NZZ den Bund auf, seine Vorbildfunktion wahrzunehmen und den Strom selbst zum Eigenverbrauch zu produzieren, etwa für Strassenbeleuchtung und Tunnelbelüftung. Das ASTRA will den Unternehmen mehr Zeit zur Realisierung verschaffen.